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    Radtour ’26 – Teil 2

    Teil 1

    Karte und Fazit

    22.07. Inzell 43,6km, 74hm

    Highlight des Tages: die kurze Etappe zur Regeneration 😊

    23.07. Mauthausen 75,4km 217 hm

    Highlight des Tages: BUdie fantastische Wegbeschaffenheit des Donauradweges inkl. Rückenwind 😁

    24.07. Pöchlarn 73km, 116hm

    Highlight des Tages: die Mittagspause in Ybbs mit tollem Ausblick auf die vorbeifahrenden Hotelschiffe und die interessanten Gespräche mit Achim

    25.07. Senftenberg 59,5km 282hm

    Highlight des Tages: hubei schönsten Wetter radeln durch die Wachau

    26.07. Pernegg/Gallien 52km, 604hm

    Highlights des Tages: die schöne Streckenführung im Kamptal sowie das von mir gefundene Bargeld: 1€ Münze und einen 5€ Schein 😁

    27.07. Hardegg 39,7km 536hm

    Highlight des Tages: die kurze Rückenwindetappe durch tolle Landschaft ins malerische Tayatal

    28.07. Grossweikersdorf 58,4km, 465hm

    Highlights des Tages: fahren durchs Weinviertel mit abwechslungsreichen Landschaften bei im Tagesverlauf stark zunehmender Hitze

    29.07. Wien 64,4km 167hm

    Highlights des Tages hu: mein erfrischendes Bad im Donaunebenkanal im Kuchelauer Hafen

    30.07. Wien

    Highlight des Tages: die tolle Möglichkeit sich im Wiener Stadtgebiet mit U-, S- und Straßenbahn schnell, günstig und zuverlässig fortbewegen zu können

    31.07. Bad Deutsch-Altenburg 52,4km 65hm 38°

    Highlight des Tages: das Frühstück um 7 Uhr in der Bahnhofshalle des Franz-Josefs-Bahnhofs: beeindruckende Sauberkeit, deutlich günstiger als ein 24€ Frühstück im Hotel und wie immer – gute Unterhaltung mit Achim 😊

    01.08. Eisenstadt 64km 321hm 37°

    Highlights des Tages: wdie Erfrischungspausen am Trinkwasserbrunnen ebenso wie in Lydia’s Garten. Die Hitze war heute wieder mörderisch.

    02.08. Oberpullendorf 59,3km 510hm 37°

    Highlights des Tages:w der Besuch des Museums am Ort des ehemaligen eisernen Vorhang

    03.08. Rechnitz 33km 362hm 36°

    Highlights des Tages: das nette ungarische Städtchen Köszeg

    04.08. Szentgotthard 54,7km 520hm 37°

    Highlights des Tages: das Radeln auf dem wunderschönen Bahntrassenweg früh am Morgen bei noch erträglichen Temperaturen

    05.08. Pirching 58,7km 216hm 36°

    Highlights des Tages: der spontane Besuch des Lokschuppens in Feldbach mit seinen historischen Schätzen

    06.08. Graz 33km 360hm 36°

    Highlights des Tages: der teilweise anstrengende, aber sehr reizvolle und nahezu autofreie Römerweg sowie der erste Eindruck und radfahrerfreundliche Empfang in Graz

    07.08. Graz

    Highlights des Tages: die Stadt insgesamt und der klasse Ausblick vom Schlossberg. Das hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

    08.08. Wies 62,7km 330hm

    Highlight des Tages: die klasse Radwegführung aus Graz heraus sowie entlang der Mur und deren Seitenkanäle. Auch die „kühleren“ Temperaturen unter 30° waren mal wieder sehr angenehm zum Radeln.

    09.08. Lavamünd 47,6km 710hm (Königsetappe)

    Highlights des Tages: die 6,5km lange Abfahrt vom Radlpass sowie die schöne Landschaft im Drautal

    10.08. Seelach am Klopeiner See 54,8km 580hm

    Highlights des Tages: heute war Brückentag: wir passierten gleich mehrere fantastische Bauwerke und hatten herrliche Landschaftseindrücke im Gebiet der Drau

    11.08. Schiefling am See 49,7km 350hm

    Highlight des Tages: der Besuch meines Exkollegen Doru sowie die äusserst gastfreundschaftliche Aufnahme durch ihn und seine Frau Carla

    12.08. Villach 26,8km 230hm

    Highlight des Tages: die kurze letzte Etappe des Meridiem Trails nach Villach sowie das recht entspannte und langsame Ausklingen unserer gemeinsamen Zeit

    13.08. Bad Gastein nach Bischofshofen 52,5km 250hm

    Für unsere heute beginnende Rückreise haben wir folgendes geplant: Zugfahrt von Villach nach Bad Gastein. Dann von dort eine weitere Radetappe „runter“ bis nach Bischofshofen. Im Idealfall schaffen wir dann auch noch eine zweite Bahnfahrt von Bischofshofen bis Salzburg. Es klappte alles wie angedacht.

    Highlight des Tages: die Abfahrt im Gasteiner Tal bis Bischofshofen – Bilderbuchlandschaften

    14.08. Salzburg nach Dettingen 14km

    Unsre Wege trennten sich heute: Während sich Achim auf seine mehrtägige Rückreise per Bahn nach Bochum machte hatte ich noch ein paar Stunden für Salzburg um dann gegen 14 Uhr mit dem Flixbus nach Stuttgart zu fahren. Ich musste also heute lediglich 8 km zum Busterminal und abends dann noch mal 6 km vom Bhf. Kirchheim nach Hause radeln 🙂

    Highlight des Tages: das wunderschöne Salzburg für das auf dieser Reise leider viel zu wenig Zeit blieb

    etwas Statistik und Fazit

    die fehlenden Teilstücke Villach-Bad Gastein, Bischofshofen-Salzburg sowie Salzburg-Dettingen wurden mit Bahn und Bus zurückgelegt.

    Mit 4 Wochen war diese Tour meine bisher längste Radtour. Aufgrund des grossen Zeitraumes sehen die durchschnittlichen Tageswerte doch eher kleiner aus. Jedoch mussten wir aufgrund der einen Woche mit extremen Sommertemperaturen Abstriche machen. Hier war uns am Ende unsere Gesundheit wichtiger als irgendwelche ehrgeizigen Ziele, die uns unser doch leicht fortgeschrittenes Alter sowieso nicht mehr erlaubt hätte 😊. Insgesamt sind wir mit dem Wetter zufrieden und wir waren dann mit den zu hohen Temperaturen doch eher zufrieden als mit tagelangen Regenfällen oder kälteren Temperaturen.

    Landschaftlich hatten wir sehr viel Abwechselung, das fing bei mir mit der schwäbischen Alb an, dann folgten u.a. das Inntal, Donaulandschaft, Wachau, Waldviertel, Weinviertel, Burgenland, Steiermark, Kärnten. Ganz zu schweigen von den zahlreichen größeren und kleineren Seen wie – um nur die größeren zu nennen – der Neusiedler See, Völkermarkter Stausee, Klopeinersee. Hier hätten wir zahlreiche Möglichkeiten für längere Aufenthalte gehabt wie eigentlich während der ganzen Reise. Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck einer Radtour 😊. Nicht zu verschweigen sind die vielen kleinen und grossen interessanten Städte entlang der Route von denen sicherlich München, Wien, Graz und Salzburg aber auch Neuötting, Neukirchen am Inn, Dürnstein, Tulln an der Donau, Ödenburg/Ungarn besonders herausstechen. Es war dieses mal nicht so spektakulär wie unsere klassischen Alpenüberquerungen bei denen man einfach von der alpinen Bergwelt deutlich mehr mitbekommt. Hier haben wir die östlichen Alpenausläufer ja quasi „nur“ umrundet. Trotzdem war es insgesamt ein landschaftlich abwechslungsreicher Genuss und höhenmetertechnisch ist mit über 10.000m doch auch einiges zusammengekommen.

    Die Routenführung des Meridiem Trails kann man käuflich erwerben. Es hieß jedoch auch, dass die Route gut ausgeschildert sei. Wir hatten nichts gekauft und uns auf die Ausschilderungen verlassen. Zusätzlich hatte ich versucht, die beschriebene Route anhand der Orte auf komoot zu erstellen. Der Trail besteht im Wesentlichen aus einer Verbindung verschiedener, bereits existierender Radrouten. Die Beschilderung des Meriediem Trails war aber sehr spärlich, man musste die verwendeten bestehenden Radrouten schon kennen. In Kombination von Achims herausragendem Orientierungssinn und meiner Komootnavigation sind wir letztendlich gut durchgekommen.

    Achim und ich haben uns – wie bisher bei jeder unserer Reisen – prächtig verstanden. Es passt ziemlich viel gut zusammen, manchmal geht oder besser fährt jeder seinen eigenen Weg aber dank moderner Technik findet man auch dann immer wieder schnell zusammen 😊. Auch gesundheitlich gab bis auf wenige Kopfschmerzen oder mal Magenkrämpfe überhaupt nichts erwähnenswertes. Da waren wir schon sehr dankbar drüber.

    Die Unterkünfte haben wir meistens erst einen Tag vorher oder auch am Tag selbst über booking.com oder die Google Hotelsuche gebucht. Das ging auch jetzt in der Haupturlaubszeit des Jahres überwiegend gut. Nur in abgelegenen Regionen mussten wir manchmal länger suchen und/oder Abstriche machen. Auch das stellte aber kein Problem dar.

    die alten Knacker: bitte beim nächsten Mal in die Kamera schauen 😅

    Teil 1